Namen

Der Buchhalter, Museumseigner, Zirkusdirektor, Journalist und Politiker Phineas Taylor Barnum soll einmal gesagt haben: "I don't care what you say about me as long as you spell my name right." Welch ein Anspruch, wenn man Phineas heißt.

Nichts ist wichtiger als der Name. Wenig irritiert uns mehr, als ihn falsch geschrieben zu sehen. Ihn absichtlich falsch zu schreiben, kann als mehr oder weniger subtile Beleidigung eingesetzt werden.

Und genau darauf will Barnum hinaus: das Urteil über uns ist subjektiv und flüchtig, was haftet, ist der Name. Moderne Kommunikationsempiriker haben einen weiteren Aspekt seiner monumentalen Feststellung bestätigt: Es kommt nicht so sehr darauf an, was berichtet wird, solange berichtet wird.

Natürlich äußerte sich da ein unabhängiger und ein wenig eitler Geist, dem es wohl auch ganz wörtlich nicht so wichtig war, was man über ihn sagte. Erwarten Sie von mir nicht, dass ich so abgeklärt bin, wenn es darum geht, was Sie über mich sagen - dennoch freue ich mich, wenn Sie meinen Namen richtig schreiben.

Das ist natürlich nicht der Grund für das Logo, höchstens ein gewollter Nebeneffekt. Der Anspruch ist nahezu so unbescheiden, wie der von Phineas Barnum: Der Name bildet die kommunikative Klammer um die Verschiedenheit der Leistungen.

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